Regieprojekte – Realismus 2022

Vier Regieprojekte zum Thema Realismus

Kasimir und Karoline oder Jugend ohne …
von Ödön von Horváth

 

Regie: Marion Hélène Weber
Bühne und Kostüm: Carla Schwering
Mit: Annalisa Hohl, Juliette Larat, Lukas Vogelsang, Benjamin Viziotis, Rachid Zinaladin
Ort: Theater im KunstQuartier
Premiere: 4. März 2022, Beginn: 20.30 Uhr
Weitere Vorstellung: 5. März 2022, Beginn: 17.30 Uhr
Fotos: © Jannik Görger

 

Info:
„Meine Generation ist bekanntlich sehr mißtrauisch und bildet sich ein, keine Illusion zu haben. Auf alle Fälle hat sie bedeutend weniger als diejenige, die uns herrlichen Zeiten entgegengeführt hat.“ (Ödön von Horváth)
Eine Generation, der versprochen wurde, dass alles immer besser wird, geht auf das Oktoberfest. Fünf junge Menschen auf der Suche nach Freude, Freunden, und Freiheit. Und nach dem Moment, in dem die Welt für einen kurzen Moment stillsteht.

Drei Schwestern
nach Anton Tschechow

Deutsch von Peter Urban

 

Regie: Lea Oltmanns
Bühne und Kostüm: Selina Nowak & Assil Khalaf
Sound: Alexander Bauer
Mit: Carolina Braun, Marie Eick-Kerssenbrock, Linda Kummer, Martin Petzenhammer, Imke Siebert

Ort: Theater im KunstQuartier
Premiere: 4. März 2022, Beginn: 17.30 Uhr
Weitere Vorstellung: 5. März 2022, Beginn: 20.30 Uhr
Fotos: © Jannik Görger

 

Info:
„Lacht nur, die Zugvögel, die Kraniche zum Beispiel, fliegen und fliegen, und welche Gedanken sie auch umtreiben mögen, erhabene oder kleine, sie werden weiter fliegen und nicht wissen, wozu und wohin. Sie fliegen und werden fliegen, was für Philosophen auch unter ihnen auftreten mögen; sollen die philosophieren, soviel sie wollen, wenn sie nur fliegen können“ (Anton Tschechow)

Hedda Gabler
von Henrik Ibsen

Deutsch von Peter Zadek und Gottfried Greiffenhagen

 

Regie: Till Ernecke
Bühnenbild: Wanda Stigler
Kostüm: Christina Winkler
Mit: Carl Herten, Daria Ivanova, Philippa Fee Rupperti, Tristan Taubert, Darios Vaysi

Ort: Theatrum, Thomas Bernhard Institut, Paris-Lodron-Str. 9, Probebühne 1 (3. OG)
Premiere: 4. März 2022, Beginn: 19 Uhr
Weitere Vorstellung: 5. März 2022, Beginn: 16 Uhr
Fotos: © Jannik Görger

 

Info:
„Ja, Mut.
Wenn man den hätte.
Dann könnte man vielleicht leben.
Trotz allem.“
-Hedda Gabler-

Zwei arme, polnisch sprechende Rumänen
von Dorota Masłowska

Deutsch von Olaf Kühl

 

Regie/Video: Alek Niemiro
Bühne/Kostüm/Video: Selina Schweiger
Musik: Tom Gatza
Mit: Esther Berkel, Maren Solty, Mila Suttree, Alexander Smirzitz

Ort: Theatrum, Thomas Bernhard Institut, Paris-Lodron-Str. 9, Probebühne 2 (3. OG)
Premiere: 4. März 2022, Beginn: 16 Uhr
Weitere Vorstellung: 5. März 2022, Beginn: 19 Uhr
Fotos: © Jannik Görger

 

Info:
Zugedröhnt, zerlumpt und völlig unberechenbar, torkeln zwei arme, polnisch sprechende Rumänen durch die polnische Provinz. In einer von Drogen, Alkohol und Träumen angefüllten Nacht zwischen buntem Delirium und schmerzhaften Realitätseinbrüchen suchen Parcha und Dschina einen Weg nach Warschau und begegnen dabei verloren Gestalten aus der gesellschaftlichen Realität des heutigen Polen. Ein postsozialistischer Road-Movie-Trip mit kaltem Entzug.